The little life of Klärchen

Die Lesende Minderheit

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Freitag, 14. Januar 2011

Musik die unter die Haut geht

Gestern war ich auf dem Konzert des Gatogether Chor. Schon beim durchblättern des Programms fiehl mir auf, dass ich gut die Hälfte der Lieder kannt. Gleich das erste Lied "Siyahamba" war vor ein paar Wochen einer meiner Ohrwürmer. Es ist recht kurz, hat aber eine tolle Melodie die man nicht so leicht wieder los wird.
"Gott ist nur Liebe" aus Taizé, jedoch mit polnischem Text kam nur zwei Stücke später dran. Wenn ich die Augen schließe fühl ich mich sofort wieder wie in der Kirche in Taizé, wunderschön.
"Halleluja" von Leonard Cohen gehört schon lang zu meinen Lieblingsliedern. Felix Schlagwein als Solist der ersten Strophe hat allerdings noch einmal ein ganz besonderes Gänsehautgefühl heraufbeschworen.
In der zweiten Hälfte des Konzertes ging es dann mit "Adiemus" mit neuerlicher Gänsehaut weiter.
Ein ganz besonderes Erlebnis, das der Chorleiter David Hubert bereits letztes Jahr testete, ist das singen eines Liedes zusammen mit dem Publikum. Diesmal befand sich dem Programm beigelegt eine zweistimmige Version des Refrains von "Love shine a life" von Katrina and the waves. Dabei bekommt der Spruch, Musik im Konzert erleben eine ganz neue Bedeutung. Plötzlich ist man nicht mehr nur Zuschauer und Zuhörer sondern teil des Chores und mittendrinn im Konzertgeschehen.
Den krönenden Abschluss bildete Totos "Afrika" das durch ein vom Chor produziertes Gewitter eingeleitet wurde.
Als Zugabe gab es dann noch "Feuerzeug" von Basta. Dafür stellte sich der Chor auf dem Rundgang eine Etage höher auf, so dass das Publikum von oben besungen wurde. Als einzige Beleuchtung im Raum waren nur noch die Feurzeuge des Publikums zu sehen.
Gänshaut von Anfang bis Ende.
Liebe Grüße und viel Musik, Lena

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