The little life of Klärchen

Die Lesende Minderheit

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Donnerstag, 6. Januar 2011

Bücherwumnachrichten "Wie Licht schmeckt"

Auch, "Wie Licht schmeckt" ist ausgelesen. Es war gar nicht so schlecht, wird aber wohl nicht mein Lieblingsbuch werden.
Zunächst zur Geschichte. Lukas feiert seinen 14. Geburtstag. Als einziges Geschenk schenkt er sich selbst drei freie Tage, an denen er nicht mehr nach Hause geht. Erst danach will er wieder in die Wohnung zu seinen Eltern zurückkehren. Direkt am ersten Tag stolpert er im wartsten Sinne des Wortes über Sonja. Während Lukas eine hinauffahrende Rolltreppe runterläuft, lauft er gegen die blinde Sonja. Am nächsten Tag gehen die beiden schwimmen, wobei Sonja Lukas das Leben rettet. Zwischen den beiden entsteht eine Verbindung die keiner der beiden so richtig versteht.
Meine Lieblingstelle befindet sich ziemlich am Ende des Romans. Lukas stellt Sonja in den Sonnenschein, an dem Ort von dem seine Mutter behauptet es gäbe dort den schönsten Sonnenchein der ganzen Stadt. Sie soll den Mund aufmachen und das Lich kauen. Und Sonja laufen Tränen über das Gesicht.
Wie schmeckt Licht? Darum geht es Lukas bei diesem Experiment. Sonja soll das Licht schmecken, so wie sie vorher den Wein gekostet hat.
Im Moment ist Sonne wirklich Mangelware. Gestern dann war es endlich mal wieder so weit, das die Sonne schien. Der Himmel war strehlend blau, und der Wetterhahn auf der Kirche gegenüber funkelte nur so im Sonnenlicht.
Dann schien die Sonne durch mein Fenster, direkt auf mein Gesicht. Und es war als würden sanfte Finger mein Gesicht streicheln und als könnte ich das Licht nicht nur spüren, sondern schmecken. Noch bevor ich das Buch gelesen und an meine Lieblingstelle gelangt war, machte ich die selbe Erfahrung.
Bald wird es wieder mehr Gelegenheiten zum Lichtschmecken geben.
Probierts einfach aus: stellt euch in die goldenen Sonne, schließt die Augen, und probiert, wie das Licht schmeckt :-).

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