Man kann ihnen kaum entkomme: Anglzismen. In der Schule schreiben wir ans Whiteboard, suchen den "Wiper" im dieses wieder wegzuwiscehn und zu guter Letzt wird ein Hand-out ausgeteilt. In Umfragen wird ermittelt ob die Befragten mit ihrer Work-Life-Balance zufrieden sind.
Ende Dezember hatte Verkehrsminister Ramsauer genug davon. Er sagte den Anglizismen den Kampf an. So solle man statt vom Laptop doch lieber vom Klapprechner reden.
Ob diese Idee sich durchsetzt? ich zweifel mal ganz stark daran.
Manchmal ist es aber doch ein bischen viel des Guten. Erst Recht wenn plötzlich ein Satz oder Wort im deutschen nicht mehr wieder zu erkennen ist.
Heute so gelesen ( und das nicht etwa im Internet, oder so, sondern in einer doch seriösen Tagszeitung): "Selbst Kölner Stämme haben in dieser Saison was zu beaten: Bäume am Aachener Weiher stehen in voller Verkleidung".
Ich musste den Satz gleich zwei Mal lesen um ihn überhaupt zu verstehen.
Liest man es vor, fällt der Unterschied gar nicht auf, liest man selbst aber schon.
Liebste Grüße, Lena
Mittwoch, 26. Januar 2011
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