Nein, eigentlich gehört das Buch nicht zu meinen Lieblingsbüchern. Aber, es ist nun mal Pflichtlektüre für das Abitur, und da am 2. Mai die Deutschprüfung ist, müssen jetzt noch mal alle Bücher gelesen werden. Woycek und Don Karlos sind schon geschafft. Tauben im Gras und Traumnovelle stehen noch aus.
Und wie gesagt, gerade ist Effi Briest dran.
Dennoch muss ich sagen, es ist gar nicht mehr so schlimm. Als ich Effi zum ersten Mal lesen muste, gebe ich zu, war es wirklich furchtbar. Sie kam mir so dumm und naiv vor. Einfach anstrengend. Das klingt bestimmt ein bisschen komisch, aber für mich werden die Figuren beim Lesen wie lebendig. Sie begleiten mich, werden Freunde. Daher müssen sie mir auch wenigstens ein klein wenig sympatisch sein. Und Effi, naja, sie wirkte einfach unreif, ein wenig dumm. Aber im Grunde ist sie doch einfach hilflos, mit ihren 17 Jahren eigentloch noch ein Kind. Es zeigt sich immer wieder, das sie doch eher noch mit iohren Freundnnen spielen mag und sich auf der Schaukel in die Höhe schwingen anstatt einen Haushalt zu führen.
Mitlerweile habe ich Mitleid mit ihr, und manchmal, kann ich sie sogar verstehn, wenn sie sich einafch nur danach sehnt geliebt zu werden. Manchmal möchte ich sie aber auch einfach nur schütteln und ihr sagen sie solle sich ein wenig zusammen nehmen, sich ein Buch schnappen und anfangen die Welt mit eigenen Augen zu sehn.
So oder so, sie ist mir sympatischer geworden.
So weit, dass ich es sogar wage zu sagen, man solle das Buch ruhig mal lesen ;-).
Liebste Grüße, Lena
Donnerstag, 21. April 2011
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen