So hier ist er endlich, der Post zu "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer.
Schon die erste "Begegnung2 von Emmi und Leo könnte kaum ungewöhnlicher sein. Als Emmi versucht per E-Mail ein Zeitungsabo abzubestellen unterläuft ihr ein Schreibfehler, und statt dem Like-Magazin landet ihre Nachricht bei Leo Leike. Genauso jede weitere, langsam wütender werdende Mail an besagtes Magazin.
Also seine E-Mail-adrese dann zufällig bei den Weihnachtsmails mit bedacht wird, beschwerd sich Leo über die so unpersönliche Nachricht, auch wenn er sie eigentlich nie erhalten sollte.
Emmi und leo beginnen sich zu schreiben, zu diskutieren, meist über den Inhalt der letzten Mail, nur selten kommt ihr "wahres Leben" zur Sprache, und das ist es was sie wollen.
Gerade für Emmi ist Leo eine Insel, fernab von allem alltäglichen, auch von ihrer Ehe.
Immer tiefer versinken beide in den Gesprächen, bis sie kaum noch warten können das der andere schreibt. "Schreiben sie mir Emmi. Schreiben ist wie küssen,nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf."
Was das Alles mit Essen und Trinken zu tun hat, dem Thema für März/April? Ich gebe zu auf den ersten Blick nicht viel.
Jedoch, ein ganz besonderer Teil dieses buches sind die "Mitternachts-Rendezvous" der beiden. Jeder sitz vor seinen Computer und trinkt, Emmi bevorzugt Whiskey oder auch Rotwein, Leo Weißwein.
Ob sie es je schaffen aus ihrer kleinen Inselwelt auszubrechen und sich auch wirklich gegenüber zu stehen?
Wenn ich das jetzt verraten würd wär ja die ganze Spannung weg. Das muss man schon selber lesen.
Liebste Grüße, Lena
Samstag, 19. März 2011
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