The little life of Klärchen

Die Lesende Minderheit

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Montag, 8. Dezember 2008

Achtes Türchen

8. Dezember



Irgendwann wollten wir alle,
das einmal für jemanden tun
und haben es dann im Grau des Alltags
einfach wieder vergessen.
Der Himmel ist hoch, die Sterne fern,
doch manches mal ist da jemand, der holt mir
einen Stern vom Himmel.....
wenn ich mutlos bin, und da ist einer, der sagt:
„Du schaffst es“
wenn ich Fehler mache, und da ist einer der sagt:
„Versuch´s noch mal“
wenn mein Herz voller Trauer ist, und da ist einer,
der meine Trauer aushalten kann,
wenn ich an der Ampel verpenne, und da ist einer,
der lächelt statt hupt,
wenn ich alt bin, und da ist einer,
der geduldig mit mir ist,
wenn ich hasse und da ist einer,
der mir mit Liebe begegnet,
wenn ich behindert bin,und da ist einer,
der nicht wegschaut.
wenn ich im Regen stehe, und da ist einer,
der mich unter seinen Schirm nimmt.
wenn ich verletze und da ist einer, der sagt:
“Ich verzeihe Dir“,
wenn meine Augen voller Tränen sind, und da ist einer,
der mitfühlt,
wenn ich Kummer habe, und da ist einer,
der mir zuhört,
wenn ich unausstehlich bin, und da ist einer,
der mich trotzdem mag,
wenn ich krank und schwach bin und da ist einer,
der mich stärkt.
Jedes mal, wenn das geschieht,
kommt ein Stückchen Himmel auf unsere Erde,
ein Stückchen vom Stern von Bethlehem.
Weihnachten ist nicht fern, Weihnachten ist nah,
immer dann, wenn einer da ist und sagt:
“Ich hol Dir die Sterne vom Himmel“

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